Das Netzwerk der Schule

Das Netzwerk besteht aus Mediator*innen, Forscher*innen sowie Trainer*innen, die nach dem Perspektiven-Modell Interkultureller Mediation arbeiten und helfen, den Grundsatz Perspektivischen Sehens in sehr unterschiedlichen Kontexten weiterzuentwickeln. Das Arbeitsfeld ist international. Netzwerkmitglieder engagieren sich u.a. in Deutschland, Indonesien, Russland, den Niederlanden, Bosnien, der Türkei, in verschiedenen Ländern Afrikas und Japan. Dabei ist (interkulturelles) mediatives Arbeiten nicht auf einen konkreten Kontext beschränkt – Es geht darum, Familien zu unterstützen, Naturschutzgebiete zu erhalten, mit lokalen Communities zu arbeiten, betriebliches Arbeiten und Kommunikation in Unternehmen zu verbessern, Teamstrukturen aufzubauen, Menschen in Projekten und auf Reisen zu begleiten, Dialogarbeit zu leisten. Vor allem aber ist es immer auch eine Arbeit an sich selbst.

Das Netzwerk und die Mitglieder

Die Akteure ...

  • Jekaterina Nikitin leitet die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadtverwaltung Pirna. Sie ist davon überzeugt: Wenn sich Gegner und Befürworter unversöhnlich gegenüberstehen – dann dürfen alle ihre Flinten dem Mediator geben. Eskalierende und eskalierte Konflikte sind Tagesgeschäft im politischen Raum. Mediation muss dort noch mehr das Instrument der Wahl werden, das an die Haltung der Teilnehmer appelliert und den Rahmen dafür schafft, gemeinsam, strukturiert und systematisch aus emotional teilweise dramatisch aufgeladenen, misstrauensregierten Kreisläufen auszubrechen und Konflikte aufzulösen.Kontakt: jekaterina@gmail.com
  • Dr. jur. Marina Langfeldt war als Juristin zunächst in der deutschen Justiz in unterschiedlichen Positionen von der Staatsanwaltschaft bis hin zum Bundesverfassungsgericht tätig. Dann leitete sie mehrere Jahre Projekte der Europäischen Union in Albanien, Kroatien und der Türkei, um Europäische Rechtsstandards zu vermitteln. Parallel dazu ließ sie sich zur Interkulturellen Mediatorin ausbilden und untersuchte die Gemeinsamkeiten der Mediationsgesetze in der Türkei und in Deutschland. Anschließend übernahm sie die Ausbildung im Modul Mediation und Recht. Ihr besonderes Anliegen ist es, auch Nichtjuristen für das Erkennen von rechtlich relevanten Sachverhalten zu sensibilisieren und ihnen das Recht nahezubringen.
  • Christian von Baumbach ist von dem Perspektivenmodell Interkultureller Mediation überzeugt und wendet es in seiner praktischen Arbeit auf vielfältige Weise an. Sein Werdegang ist eng mit Japan verbunden und das Land spielt eine wichtige Rolle in seinem beruflichen und privaten Leben. Er ist aber nicht auf japanspezifische Themen beschränkt, sondern arbeitet auch in anderen interkulturellen Zusammenhängen. Als zweiter Vorsitzender von MiKK e.V. setzt er sich für Mediation als wirkungsvolles Mittel zur Klärung internationaler Familienkonflikte und Sorgerechtsstreitigkeiten ein. Kontakt: www.von-baumbach.de, christian@von-baumbach.de
  • Dr. Sara Binay ist Trainerin für interkulturelle Kommunikation und Projektleiterin im Verband Deutsch-Syrischer Hilfsvereine e.V. Sie leitet das Projekt zu Wasser in religiösen Texten an der Scharia-Fakultät der Jordanischen Universität für die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit mbH und ist darüber hinaus Mitglied im Gründungsteam des Instituts für Islamische Theologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sara forscht zu: Der Beduine in der klassischen arabischen Literatur, Arabische Bibelübersetzungen, Islamische Umwelttheologie. Kontakt: www.binay-training.de, sara.binay@web.de
  • Dr. Luisa Conti habilitiert am Institut für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache und Interkulturelle Studien der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Sie leitet das EU-Projekt SHARMED (Shared Memories and Dialogue) zur Entwicklung inklusiver Didaktik und engagiert sich wissenschaftlich, künstlerisch und pädagogisch für eine Gesellschaft, die von der eigenen inneren Vielfalt profitieren weißt. Kontakt: www.luisaconti.eu
  • Johanna Hausberg arbeitet nach den Grundsätzen des Perspektiven-Modells Interkultureller Mediation und setzt sich als Multiplikatorin zur Prävention von Ungleichwertigkeitsvorstellungen ein. Mit ihrer Konzeption zur Förderung von Diversitätsbewusstsein und der innovativen Methode des Schablonenwechslers versucht sie, wissenschaftliche Ansätze in einen Nutzen für Praktiker*innen umzusetzen. Kontakt: www.schablonenwechsler.de, johanna_hausberg@web.de
  • Bernd Unger arbeitet derzeit als Chief Technical Advisor und Experte für Konfliktmanagement in Indonesien (Sumatra und Sulawesi). Seine Tätigkeitsbereiche beinhalten Konfliktmanagement zwischen Individuen sowie zwischen Gruppen. In den meisten Fällen geht es um Land- und Landnutzungskonflikte zwischen Bevölkerung und Nationalparkbehörden. Ziel ist zunächst ein präventives Konfliktmanagement durch Community Conservation Agreements (CCA). Neben Konfliktprävention behandelt Bernd Unger gemeinsam mit seinen indonesischen Kollegen aber auch aktuelle Konflikte, bei denen es zum Teil bereits zu physischen Ausschreitungen gekommen ist. Kontakt: unger@aht-group.com
  • Der Verein interculture.de steht für die Gestaltung nachhaltiger Beziehungen. Global und lokal. Besonderer Fokus liegt auf der wissenschaftlichen Weiterbildung von interkulturellen Trainern, Coaches, Consultants und Mediatoren, der Interkulturellen Personal- und Organisationsentwicklung für internationale Organisationen durch interkulturelle Trainings, Coachings, Beratung, Mediation, Interkultureller Öffnung in Verwaltung und Wirtschaft sowie der Erstellung und Koordination von Lernplattformen für die internationale Hochschulzusammenarbeit. Im Bereich Mediation kooperiert der Verein eng mit der Schule Interkultureller Mediatoren und beschäftigt Ausbilder, die gemeinsam mit dem Verein eine zweijährige Förderung des Europäischen Sozialfonds (ESF) erhalten haben, um wissenschaftlich fundierte Mediationsausbildungen unter neuen gesellschaftlichen Trends zu entwickeln.
    Kontakt: http://interculture.de/, bolten@uni-jena.de

Kontakt

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fon: + 49 (0) 3034086025 oder +49 (0) 1722313145
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